System

Inhalt

  1. Einleitung
  2. Aufteilung der Festplatte
  3. Software installieren
  4. Oberflächen
  5. Die Konsole
  6. Arbeitsflächen
 

Einleitung

Das Betriebssystem ist Linux, und zwar auf Basis von Ubuntu 10.04.3 LTS

Vor der Installation des neuen UBUNTU 10.04 war Ubuntu 8.4 auf dem Computer.
Die Einteilung der 160GB großen Festplatte beschränkte sich auf ca 10 GB für das Betriebssystem und ca. 1 GB für die Auslagerungsdatei "SWAP", der Rest der Festplatte wurde nicht genutzt.

Ich habe die Festplattte neu partitioniert, damit Du größere Dateien auch auf diesem Computer speichern kannst.

Die Aufteilung der Festplatte

Die Festplatte ist partitioniert.

Auf der ersten Partition befindet sich das Betriebssystem

Auf der zweiten ist die sog. Swap-Partiton. Hier werden Prozesse ausgelagert, wenn der Arbeitsspeicher zu stark gebraucht wird.

Auf der dritten Partition befindet sich das Homeverzeichnis zur Lagerung der persönlichen Daten der Benutzer.

Wird der Computer von mehreren Menschen genutzt, muss für jeden Nutzer ein eigenes Home-Verzeichnis mit eigenem Passwort eingerichtet werden.

Die einzelnen Partitionen werden anders als bei Windows nicht mit A:, B:, C: usw. bezeichnet, sondern wie im Screenshot zu sehen auf diesem Computer für die Platte sda und für die Partitionen sda1, sda2 und sda3.

Möchte man für das Betriebssystem ein Upgrade auf eine neuere Ubuntuversion durchführen, so wird diese auf sda1 geladen.

Die persönlichen Dateien werden dabei nicht verändert, dennoch sollte man sie vor einem Upgrade sichern. Ganz wichtig!

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Software installieren

Unter Linux bestehen verschiedene Möglichkeiten, zusätzliche Programme zu installieren.

Programmpakete bestehen aus verschiedenen Programmteilen und sind in Paketen zusammen gefasst.

Der bei Ubuuntu für die Installation von verschiedenen Programmen zuständige Paketmanager heißt Synaptic und sorgt dafür, dass etwaige Abhängigkeiten zu anderen Programmen aufgelöst werden.

Programme werden von einem Server gem. einer Liste (in der Datei /etc/apt/sources.list)herunter geladen.

 

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Ubuntu-Softwarecenter

Über das Hauptmenü (Anwendungen) kann das Ubuntu-Softwarecenter aufgerufen werden.

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Es werden einzelne Sparten angezeigt, aus denen die spezielle Software ausgewählt und installiert werden kann.

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Über Grafik, Fotografie kann man z.B. eine Fotoverarbeitungssoftware auswählen (hier: F-Spot).
Man kann an dem grünen Häkchen erkennen, ob die Software bereits installiert ist oder nicht. Durch Klick auf Installieren kann die Software installiert werden. Dazu wird das Passwort des Benutzers abgefragt.

Zuvor ist es möglich, sich Informationen über das ausgewählte Programm zu verschaffen.

Zur Installation muss eine Internetverbindung bestehen.

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Die Oberflächen

Unter Linux gibt es eine Vielzahl von verschiedenen Bediener-Oberflächen.

Auf diesem Computer ist Gnome installiert.

Weitere gebräuchliche Oberflächen sind KDE, XFCE u.v.a.

Welche Oberfläche man wählt, hängt vom persönlichen Geschmack und von der Leistungsfähigkeit des Computers ab.

Gnome und KDE sind die gewaltigsten und benötigen einiges an Systemressourcen, also z.B. ausreichenden Arbeitsspeicher.

Andere, wie z.B. XFCE sind ähnlich komfortabel, können aber auch auf älteren Computern mit nicht so großer Ausstattung genutzt werden.

Schließlich gibt es noch richtige Zwerge, die mit einem Arbeitsspeicher von 256 MB auskommen und trotzdem fUnktionieren - also auch auf richtig alten Kisten.

Außerdem gibt es noch spezielle Oberflächen unter Benutzung ausgewählter Programme.

Für Ubuntu mit Gnome gibt es z.B. Kubuntu mit KDE als Oberfläche, es gibt Xubuntu mit der Oberfläche XFCE oder Edubuntu speziell für Schüler ausgestattet.
Auch eine spezielle Oberfläche zum Betrieb eines Multimediazentrums gibt, Medibuntu.

Grundsätzlich gilt, dass alle Software, die speziell für die entsprechenden Oberflächen geschrieben worden sind, auch unter den anderen Linux-Oberflächen genutzt werden können.
Allerdings muss man sich dann auch die entsprechenden Dateien der anderen Oberfläche herunter laden.

Bei ausreichend dimensionierten Maschinen ist das kein großes Problem.

Beispiel

Unter KDE gibt es z.B. die Fotobearbeitungs- und Verwaltungssoftware Digikam und das umfangfreiche Brenn- und Abspielprogramm 3KB. Möchte man diese Programme installieren, ist das dem Grunde nach kein Problem, aber es benötigt das eine oder andere GB an Festplattenplatz für die zusätzlichen Programm aus der Oberfläche KDE.

Auch Linux kann Plattenplatz sprengen.

Merke: Auch unter Linux kann man allein für das Betriebssystem an die 16 GB verbrauchen - eigentlich eine Schwäche von Windows,
aber man kann eben selbst entscheiden, wie man es haben möchte.

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Die Konsole

Linux kann in jeder seiner Versionen auch ohne "Fensteroberfläche" bedient werden. Windows kann das nicht!
So kann man z.B. - wenn man es kann - auch die Grafikkarteneinstellungen reparieren, wenn diese fehlerhaft sind, bzw. kann man das gesamte System durch das textbasierte Administrieren wieder herstellen

Das ist aber nur etwas für Profis

Aber auch für den normalen Beutzer ist die Konsole, also die Befehlseingabe als Text auf einer bestimmten Oberfläche, nützlich.

Einige Beispiele dafür beschreibe ich auf der Seite Fotobearbeitung

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Die Arbeitsflächen

Alle Linux-Distribitionen bieten die Möglichkeit, auf mehreren Arbeitsflächen zu arbeiten.

Gnome stellt für gewöhnlich 4 Arbeitsflächen zur Verfügung.So hat man die Möglichkeit, z.B. auf der Arbeitsfläche 1 mit dem Paketmanager Synaptic neue Software zu installieren, wozu der Computer z.B. die Daten aus dem Internet herunter laden muss, um sie anschließend zu installieren.
Dies kann einige Zeit dauern, die man nutzen kann, um auf den anderen Arbeitsflächen andere Arbeiten zu verrichten.

Im Beispiel ist die Arbeitsfläche 1 aktiv mit dem HTML-Editor bluefish, mit dem ich diese HTML-Webseiten schreibe.

Auf der Arbeitsfläche 2 habe ich die Fotobearbeitung Gimp geöffnet, von der ich für die Seite Fotobearbeitung Screenshots mache.

Auf der Arbeitsfläche 3 ist ein Dateiordner für die Bilder dieser "Handreichungen" geöffnet und auf der Arbeitsfläche 4 ist der Browser geöffnet, mit dem ich die HTML-Seiten auf richtige Darstellung überprüfen kann

Es ist sehr praktisch, zwischen den einzelnen Seiten hin und her zu schalten, ohne sich auf einem Bildschirm durch unzählige geöffnete Fenster manövreiren zu müssen.

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Eine Handreichung von Fritz Sanne