Internetverbindungen
WLAN einrichten
Hinweis: Ich hatte das Schlepptopp der Freundin, ein älterer HP550, bei mir. Ubuntu 10.04 hat das WLAN-Gerät erkannt - insofern war die Einrichtung leicht.
Eine Anleitung für das Einrichten des WLAN, wenn die notwendigen Treiber fehblen, soll später folgen. Geduld bitte.
Treiber erkannt.
Klicke auf dem oberen Panel das Symbol für die Netzwerkverbindung an
und dann Verbindung bearbeiten.
Klicke auf Funknetzwerk
Es öffnet sich der nebenstehende Dialog.
Es sollte die Verbindung Auto FRITZ!Box WLAN 7141 zu sehen sein. Das ist meine Verbindung.
Bei Dir in Berlin sollte dann auch noch Deine Netzwerkverbindung angezeigt werden.
Vielleicht auch als FRITZ!Box
Markiere diese Verbindung und klicke auf Bearbeiten
Gebe hier Dein Kennwort ein (Nach Deinen Unterlagen ist das die 16-stellige Zahlenreihe beginnend mit 16............. )
Aus Sicherheitsgründen habe ich die Zahlenreihe hier nicht eingegeben.
Unter demm Reiter Sicherheit bitte WPA-Personal wählen.
Durch das Setzen eines Häkchens in der Checkbox "Passwort anzeigen" kannst Du zur besseren Eingabe der Zahlenkolonne die Reinschrift anzeigen lassen
Nach erfolgter Änderung das Häkchen wieder entfernen und auf Anwenden klicken.
Ebenso sollte das Häkchen bei Automatisch verbinden angeklickt werden.
Netzwerkverbindung per Kabel
Die Netzwerkverbindung über Kabel sollte funktionieren, ohne dass Änderungen eingerichtet werden müssen
Evolution-Account einrichten
Evolution ist ein vielseitiges Email- und Organisationsprogram ähnlich Outlook unter Windows.
Man kann damit seine Kontakte organisieren, Adressen verwalten und sein Zeitmanagement mit dem Kalender planen.
Das enthaltene Email-Programm bringt alles mit, was heute erwartet wird, wie z.B. das Filtern unerwünschter Mails usw.
Wenn man Evolution entweder über das Haptmenü Anwendungen → Büro → Evolution-E-Mail und -Kalender zum ersten Mal öffnet, wird man vom Einrichtungsassistenten begrüßt.
Der Assistent erklärt die Einrichtung recht gut.
Über den unten befindlichen Schalter vor geht es weiter.
Der Dialog ist selbst erklärend.
Wer mehrere Konten - auch bei anderen Anbietern - hat, kann hier ein Häkchen bei Vorgabe setzen, wenn dieses Konto das Hauptkonto sein soll.
Die anderen Checkboxen werden für Privatanwender kaum relevant sein und können daher leer bleiben
Dieser Dialog öffnet mit der Vorgabe IMAP für die Server-Art.
In unserem Fall (web.de), aber auch bei den meisten anderen Anbietern wird über das Klappmenü POP gewählt.
Die Serverart "IMAP" bringt noch ein paar Besonderheiten mit, die hier aber nicht diskutiert werden müssen.
Wichtig ist aber, dass bei web.de der Benutzername wie nebenstehend eingetragen wird, also harry.mustermann und nicht, wie bei den meisten anderen Anbietern (gmx oder 1&1) harry.musterman@web.de o.ä.
Ich habe eine Weile gebraucht und im Internet nachsuchen müssen, denn bei den Schwesterunternehmen von web.de ist der zweite Eintrag mit dem Klammeraffen @ der richtige Benutzername.
Web.de verlangt in seiner Beschreibung zur Einrichtung eines Accounts für "Thunderbird", dass als Server pop3.web.de und nicht nur pop.web.de eingetragen wird.
Ob man ein Häkchen setzt bei Erinnern bleibt jedem selbst überlassen.
Bei sehr starkem Sicherheitsbedürfnis ist es vielleicht angebracht, das Häkchen nicht zu setzen, was aber zur Folge hat, dass bei jedem Versand und bei jedem Empfang einer Email das Passwort eingegeben werden muss.
Hinweis: Fehler im Screenshot.
Web.de gestattet das automatische Abrufen von Emails nur alle 15 Minuten, also nicht alle 1o Minuten, wie im Screenshot versehentlich angegeben ist.
Per Voreinstellung ist der Haken in der Checkbox Nachrichten auf dem Server belassen nicht gesetzt.
Wer aber neben einem Heimcomputer noch mit einem Note- oder Netbook unterwegs ist, sollte den Haken ruhig setzen - es kann ja mal vorkommen, dass man unterwegs eine Email, die man über den Heimcomputer schon abgerufen hat, noch einmal mit einem anderen Computer abrufen möchte.
Das geht natürlich immer noch, wenn man sich direkt über das Internet bei web.de/freemail, bzw. seinem Anbieter, einloggt.
Hinsichtlich der Zeit, die die Emails auf dem Server verbleiben, schlägt Evolution 7 Tage vor.
Je nach Datenverkehr und Größe der Dateien, die gelagert werden, kann es vorkommen, dass der von WEB.de zur Verfügung gestellt Speicherplatz von 12 MB schnell vollläuft, wenn man die Daten zu lange auf dem Server belässt.
Merke: eine Speichererweiterung kostet Geld.
Als Serverart ist smtp zu wählen.
Bei der Server-Konfiguration ist smtp.web.de einzutragen.
GMX hätte hier z.B den Eintrag mail.gmx.de oder ~.net, je nach Endung in der Emailadresse.
Bei den meisten Anbietern wird das Passwort vom Server abgefragt, deshalb muss bei Server erfordert Legitimation ein Haken gesetzt werden.
Die zuvor ausgegrauten Bereiche werden nun bechreibbar und man muss die entsprechenden Einträge wie beim Empfangen von Emails machen
Man kann den vorgeschlagenen Eintrag in Form der Email-Adresse stehen lassen oder einen Namen nach Wahl eingeben.
Der neue Account wurde in Evoution eingerichtet und kann genutzt werden.
Im nebenstehendem Screenshot ist zu erkennen, dass die Verbindung zu meinen anderen Konten hinzu gefügt wurde.
Hat man bei mehreren Anbietern ein Konto, kann man alle mit dem Aufruf von Evolution abrufen, indem man bei allen einen Haken in die Checkbox setzt.
Klickt man in Evolution das erste Mal auf Verschicken/Abrufen, wird man nach dem Passwort gefragt.
Beachte: Auch Ubuntu fragt nun beim Öffnen von Evolution aus Sicherheitsgründen nach dem Passwort des Ubuntu-Benutzers - es ist also darauf zu achten, welches Passwort erfragt wird, das für den Ubuntu-Benutzer, oder das des Anbieters.
Ein Hinweis zu WEB.de
WEB.de gestattet das Abrufen von Emails nur alle 15 Minuten.
Da Evolution (oder auch jeder andere Email-Client) beim Öffnen die Mails von den eingetragenen Servern abruft, bekommt man eine Fehlermeldung, wenn man vor Ablaif der 15 Minuten noch einmal auf Abrufen/Verschicken klickt.
Das kann man verhindern, indem man bei der Einrichtung und beim späteren Abrufen keinen Haken in der checkbox An Passwort erinnerns setzt.
